· 

CBD Öl - Ein Selbsttest Teil 2

Bild: Pixabay
Bild: Pixabay

WERBUNG

Wie ich im ersten Teil angekündigt hatte, habe ich das CBD Öl auf 15 Tropfen pro Tag erhöht. Liebe Leser! Nicht nachmachen! Das war ne Sch***idee! Alle Depressionssymptome waren wieder da wie zu Beginn meiner akuten Erkrankung. Der Antrieb war weg, und ich saß nur noch rum.

Also habe ich im Internet die Dosierung für CBD Öl recherchiert und festgestellt, dass das eine Wissenschaft für sich ist. Die üblichen Dosisangaben in der Packungsbeilage betreffen Menschen von 60-90kg. Das ist für meinen Umfang dann schonmal viel zu viel. In der Regel soll man mit einem Tropfen am Tag anfangen und dann langsam nach und nach steigern, bis man seine eigene Wohlfühldosis erreicht hat. Es kommt ja auch darauf an, welches Ziel man anstrebt: Schmerzfreiheit, Stimmungssteigerung, besserer Schlaf, allgemeine Entspannung...?

Da auf Twitter einige schrieben, dass es ihnen mit CBD Öl so viel besser geht, wollte ich es weiter versuchen und kehrte zu meiner Anfangsdosis zurück. Doch schon 2 Tropfen ließen nach 15 Minuten merklich meine Stimmung Richtung Depression kippen. Mir scheint, dass ich paradox auf CBD Öl reagiere. Wäre nicht das erste Mal, dass bei mir etwas verkehrtherum wirkt. Deshalb habe ich das Experiment fürs Erste eingestellt. Ich könnte mir vorstellen, die Tropfen abends zu nehmen für einen guten Schlaf oder buntere Träume. Aber im Moment bin ich lieber vorsichtig damit. Schade. Ich hätte es mir sehr gewünscht, eine pflanzliche Alternative zu Antidepressiva zu haben, nachdem hochdosiertes Johanniskraut bei mir eher abführend als stimmungssteigernd wirkte.

Die Hanfsalbe allerdings finde ich immer noch toll! Mein Mann behandelt damit derzeit sehr erfolgreich einen durch Ameisenbisse hervorgerufenen Hautausschlag.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0