Artikel mit dem Tag "therapeutische Übungen"



2018 · 15. Oktober 2018
Als Kind habe ich die Sendung mit der Maus geliebt. Jetzt hat der WDR eine Spezialsendung zum Thema unsichtbare Krankheiten herausgebracht. Sehr gelungen, wie ich finde! Ich weiß leider gar nicht, wie der junge Mann heißt, der den Kindern das unsichtbare Innenleben anhand von Luftballons erklärt. Früher war das Christoph, der immer sagte: "Klingt komisch, ist aber so." Die Zeiten ändern sich. Jedenfalls ist diese Erklärung sehr anschaulich - auch für Erwachsene. Was mich sehr berührt...
2018 · 21. Februar 2018
Auf dem Blog von Blütenstille las ich heute ihren Artikel Hundert gute Eigenschaften, in dem es darum geht, all seine guten Eigenschaften und Fähigkeiten in eine Liste zu packen. Zu dieser Übung wurde ich schon mehrmals an den verschiedensten Stellen aufgefordert, sehr beliebt natürlich in der Psychotherapie. Gerade fällt mir ein, dass ich das als Sozialarbeiterin auch schon mit Klienten gemacht habe. Ich finde diese Übung sehr gut. Allerdings brauchen manche Menschen, die ein extrem...
2018 · 14. Februar 2018
Vor einigen Jahren habe ich Kyudo, japanisches Bogenschießen, gelernt. Leider habe ich nach 2 Jahren damit aufgehört, weil ich einfach nicht der Vereinsmensch bin und es mich zu sehr stresste, nach der menschlastigen Arbeit noch irgendwo hinzufahren, wo ich wieder auf Menschen treffe. Dennoch ist mir eine Sache vom Kyudo geblieben - das Zanshin. Der Ablauf des Spannens und Schießens ist in mehrere Schritte eingeteilt, die jeweils einen Namen haben. Das Zanshin ist der letzte Schritt, obwohl...
2017 · 21. Januar 2017
Irgendwo habe ich einmal gelesen, dass man in schlimme Träume eingreifen kann, um sie zum Guten zu wenden. Meistens wacht man ja darüber auf, so dass man dann den Traum einfach nach eigenen Vorstellungen zu Ende träumen kann. Das funktioniert aber auch im Nachhinein, indem man sich den Traum noch einmal vorstellt und anschließend sein Happy End einfügt. Oder man verändert bereits vor dem Moment, in dem man aufgewacht ist, belastende Schlüsselsequenzen. Je nachdem, wie heftig der Traum...
2017 · 14. Januar 2017
Zu Weihnachten schenkte mir mein Mann zwei Bücher von Susanne Hühn über das innere Kind. "Selbstwert entwickeln" und "Angst loslassen". Die Lebensberaterin und Autorin schreibt sehr einfühlsam und leicht verständlich über die Nöte des inneren Kindes, die ihren Schatten bis in die erwachsene Gegenwart werfen, und schlägt Übungen und Meditationen vor, um die Wunden zu heilen. Man könnte die Übungen auch Fantasiereisen nennen. "Der Zaubergarten des inneren Kindes" war mir als "Der...
2016 · 19. Dezember 2016
Auf dem Blog für Positive Psychologie von Christina Grübl fand ich einen Artikel über eine Methode, wie man negative Gedanken loswerden kann. Diese nennt sich The Work und wurde von Katie Byron entwickelt. Dazu gibt es ein Video in zwei Teilen, in dem die amerikanische Bestsellerautorin mit einem jungen Mann die Fragen ihrer Methode durcharbeitet. Es geht darum, das Gefühl zu haben, nicht sein volles Potenzial auszuleben, nicht erfolgreich zu sein und nicht für sich sorgen zu können....
2016 · 14. August 2016
11°C im August sind ekelhaft. Wer braucht schon Winterdepression, wenn er auch im Sommer niedergeschlagen sein kann? Mein kürzliches Tief war jedoch nicht nur wetterbedingt. Manchmal beschleicht mich diese innere Leere wie aus dem Nichts. Und genau in jenes falle ich dann. Appetit adieu, Interesse futsch, alles grau. In solchen Momenten fragen Therapeuten gerne: "Was brauchen Sie jetzt?" Seelennahrung! Etwas, worüber sich die Kleine in mir freuen kann. Vor lauter Alltagsverpflichtungen war...
2016 · 23. Mai 2016
Vor ein paar Wochen habe ich mir eine Hängematte gekauft. Da uns zu der Zeit das erste sommerliche Wetter erfreute, konnte ich sie auch gleich ausgiebig testen. Was mir sofort auffiel: ich konnte endlich mal richtig entspannen. Oft denke ich, dass ich mich ausruhe, indem ich auf dem Sofa liege oder ein Bad nehme. Und doch spüre ich dabei ständige Verspannungen (besonders im Nackenbereich). Auch meine Hände krampfen sich zu Fäusten zusammen. Sobald mir dies bewusst wird, lasse ich die...
2015 · 30. Oktober 2015
Um Depressionen zu überwinden, muss man seine depressiven Strukturen erkennen. Damit sind Denk- und Handlungsmuster gemeint, die eine Depression begünstigen. Negative Glaubenssätze wie "Das schaffe ich nicht.", "Ich bekomme nie, was ich mir wünsche." oder "Ich kann sowieso nichts ändern." lassen mich schlecht fühlen und hindern mich daran, aktiv mein Leben zu gestalten. Ebenso schaden mir Handlungsmuster wie ohne Pause durcharbeiten oder Konflikte meiden. All das führt dazu, dass sich...
2015 · 06. August 2015
Letztes Jahr im Oktober schrieb ich darüber, wie ein geringeres Einkommen zuerst Existenzängste und dann ein Umdenken bei mir auslöste. Nach einigen Monaten bewussten Konsums kann ich heute von einer deutlichen Minderung meiner Sorgen berichten. Meine Versorgungsängste sind pränatalen Ursprungs. Zu wenig Geld ist also nicht die Ursache, sondern vielmehr der Auslöser einer akuten Existenzangsterfahrung. Will sagen, diese Ängste waren unterschwellig schon immer vorhanden, zeigten sich aber...

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